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Röntgeneinrichtungen und Störstrahler

Der Betrieb von Röntgeneinrichtungen und Störstrahlern unterliegt dem deutschen Strahlenschutzrecht.

Danach bedarf der Betrieb einer Röntgeneinrichtung grundsätzlich einer Genehmigung gemäß § 3 Abs. 1 RöV.

§ 4 Abs. 1 RöV befreit den Betrieb einer Röntgeneinrichtung unter dort genannten bestimmten Voraussetzungen von der Genehmigungspflicht, wenn die Inbetriebnahme der zuständigen Behörde zwei Wochen vorher angezeigt wird.

Eine wesentliche Änderung eines genehmigungsbedürftigen Betriebes bedarf ihrerseits ebenfalls der Genehmigung und auch die wesentliche Änderung eines anzeigebedürftigen Betriebes bedarf ihrerseits wiederum der Anzeige, der die Sachverständigenbescheinigung nach § 4 Abs. 5 RöV beizufügen ist.

Der Betrieb eines nicht unter die Absätze 2 bis 4 des § 5 RöV fallenden Störstrahlers ist ebenfalls genehmigungspflichtig und wesentliche Änderungen an diesem Störstrahler bedürfen einer erneuten Genehmigung nach § 5 Abs. 1 RöV.

Wir sind nach § 4a RöV in den Bundesländern Sachsen und Thüringen behördlich bestimmt, die notwendigen technischen Prüfungen von Störstrahlern und Röntgeneinrichtungen durchzuführen und die Bescheinigungen für das Anzeigeverfahren zu erteilen.

Dipl.-Phys.

Patrick Sprößig

+49 3722 7323-747